2011 - Aal und Brassen belastet

2011 - Aal und Brassen mit Dioxin belastet

NiederaiJchsiachsa MiniaIerium für EmBhrung, Landwirtschaft Vetbraucherschu und l..8ndesentwicldung liefert eine Verzehr8mpIehIu für Aal und Btusen aus nisrJerdchsischen FIaoun.

Bremen, den 12. Mai 2011. Auf seiner Homepage warnt das niedersichsiache Verbraucherministerium vor dem Verzehrvon Aalen und Braaaen: Untersuchungen der Jahre 2009 und 2010 in den FIUssen Eibe, Ems, Weaer, Leda und Aller haben erhöhte Messwerte ergeben. Untersucht wurden die Fische auf DiOJline und dioxinihnliche PCB, Pestizide und Industriechemikalien aus dem Spektrum der chlorierten Kohlenwasserstoffe sowie perfluorierte Tenside und Schwermetalle. Für die Untersuchungen wurden Aale und Brassen auagewihlt Die Ergebnisse zeigen, dau mehrfach die zulässige HöchBlmenge rur Dioxin und diOJlinähnliche PCB überschritten wird. Auf Basis einer Abechälzung der tolerierbar8n wöchentlichen Aufnahme der genannten Giflstoffe leitet das Ministerium folgende YerzehlB"nptehlungen tar die untenluchlen FIuaebereIche ab: Brauen. Bei Brassen fanden sich große Unterachiede in der BelasbJng an DiOJlin- und diOJlinähnlichen PCB. Fiir Fänge aus Ems und Lada gilt eine Verzehnnenge von maximal zwei Portionen von je 200 g pro Monat BlBSSBn aus Weser und Eibe sollten nicht gegBllen werden, da BI hier zu Oberachreitungen der geltenden Hfichslmengen kam. MI

Infolge der hohen Gehalte an Dioxinen und dioxinihnlichen PCB ist grunclsälzlich vom Verzehr von Aalen abzuraten. Dies bifft tar Aale aus allen unterauchten Flussabschnitten zu. Bei Aalen aus der Eibe kommt noch eine vergleichsweise hohe BelasbJRg an Chlorpsstiziden hinzu.

Für das Bremer Gebiet liefert Mark Petermann, Referent für Gewässerschulz im Landesfischereiverband Bremen e. V., folgende Ein&ehälzung: In den Nebengewässern, die unsere Vereine befischen, wurden keine Beprobungen durchgefiihrt, so mOchten wir uns nicht fesIIegen, ob auch hier belastete Fische vorkommen. Unsere Empfehlung ist, dort wo man sich nicht sicher ist, vorenrt keinen Fisch der erwähnten Arten zu verzehren. "In Gewissem. wo bekannllich keine Verbindung mit den beprobten Gewissem besteht (Teiche. Seen) empfehlen wir nicht mehr wie einmal wöchentlich Fisch der beprobten Arten zu verzehren." Aus Grunden des VerbrauchBl8Chulzes liegt die maximal tolerierbare wOchenllicheAufnahme rur die Summe an DiOJlinen und dioxinihnlichen PCB bei 14 pg ToxizililBiquivalenten (abgekürzt WHOTEQ) pro Kiloglil.mm KOrpermasse. Für einen Menschen von 60 kg Körpermasse belrigt damit die tolerierbare wöchenUiche Aufnahmemenge 840 P9 WHO-TEQ. Nach Abschälzungen des Bundesinstitute& für Risikobewertung nimmt ein Mensch im Durchschnitt läglich uber alle Lebensmittel auA~er FISCh bereits eine Menge von 1 pg WHO-TEQ pro Kiloglil.mm Kölpermasse auf. Für einen 60 kg schweren Menschen ergibt sich daraus eine wöchentliche Aufnahme von 420 P9 WHO-TEQ. Die iiber belasteten Fisch aufgenommene wöchenlliche Aufnahmemenge sollte danach 420 pg WHD-lEQ nicht übersielgen.



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Denken Sie daran rechtzeitig Ihre Fanglisten einzureichen. Das ist zwar nichts ganz aktuelles, aber daran sollte man immer mal denken :)

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